Josef Schwarzkopf

2. Juni 2016

csm_JosefSchwarzkopf_1200px_d7588d6f93Ich bin Josef Schwarzkopf, Jahrgang 1951, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und ich habe vier Enkelkinder. Es war vor über zwanzig Jahren, ich war Meister in einer Fertigung, hatte 80 Mitarbeiter zu betreuen, da hörte ich immer öfter von ansteigender Kindersterblichkeit im Bayerischen Wald. Niemand konnte es erklären oder gar beweisen, man mutmaßte aber unter anderem, es könnte mit dem saurem Trinkwasser im Bayerischen Wald zu tun haben.

Ich habe meine Leidenschaft, die Natur- und Wasserforschung, zum Beruf gemacht. Mit vollem Elan und nun auch viel Zeit fand ich sehr bald heraus, dass saures Wasser in Verbindung mit bestimmten metallischen Rohren toxisch sein kann. Von den alten Römern weiß man ja um die toxische Wirkung bleihaltiger Trinkwasserleitungen. Einige der seit den 60er und 70er Jahren neu verwendeten Materialien sind in Verbindung mit saurem Wasser nicht weniger gefährlich.

Die vielen Rohrinstallationen auswechseln ging natürlich nicht, daher musste ich das Wasser verbessern. Dank meiner Maschinenbau Meister Ausbildung und Erfahrung erreichte ich einfache Anlagen mit optimaler Funktion bei minimalen Betriebs- und Wartungskosten. „Was? Eine Entsäuerungsanlage in Röhrenbauweise aus Kunststoff?“ tönt es mir noch heute von damals in den Ohren! In Bernried habe ich die erste dieser Anlagen eingebaut, sie läuft seit über 20 Jahren ohne Reparatur einwandfrei. Dem Wasserwart gefällt immer noch die einfache Bedienung und dass die Anlage bis auf die Rückspülung komplett ohne Strom läuft. Gleich nach der Inbetriebnahme haben sich die Regierungen von Baden Württemberg und Bayern über die Funktion der Anlage vor Ort informiert. Sie haben daraufhin sofort festgelegt, beim gemeinsamen Mittagessen nach der Besichtigung, dass diese Bauweise als „System Schwarzkopf“ voll förderungs- und zuschussfähig ist, zu 100% der maximalen Fördersumme!

Wie kam es zu dieser schnellen Entscheidung? Eine ähnliche Versuchsanlage war damals im Max-Planck-Institut zur Minimierung des Stromverbrauchs aufgebaut. Die Regierungsvertreter kannten bereits diese Versuchsanlage, die Vorteile der Bauweise und den aktuellen Forschungsstand. Damit war ihnen sofort alles klar, als sie meine Anlage im Praxisbetrieb sahen. Stillstand liegt mir nicht, mit Jungbrunnen–Wasser und Stein der Harmonie habe ich wieder neue Möglichkeiten geschaffen, das Beste für das Wasser zu erreichen, technisch und wissenschaftlich fundiert sowie einfach und doch wirkungsvoll. Meine Zukunft gehört dem Wasser.

Herzlichst
Josef Schwarzkopf

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